Begeisterte Archäologin, leidenschaftliche Lehrerin, innig liebende Mutter, ungelernte aber enthusiastische Handwerkerin, verhasste Exfrau…
Wie viele Rollen spielt(e) Frau Tiersch in ihrem 1982 begonnenen Leben? Eine Menge und jede hat ihren Anspruch.
Als Tochter von Handwerkern pragmatisch erzogen, übte auf sie bereits in der Schulzeit das Theater eine magische Anziehungskraft aus.
Welche 11-Jährige freut sich auf möglichst lange Gedichtvorträge? Nun, diese tat es und freut sich bis heute. Die Bühnenkarriere endete indes mit der Schulzeit und wurde von einer Leidenschaft für die Geisteswissenschaft abgelöst. An einem Wendepunkt im Leben kamen die Bretter, die die Welt bedeuten, zu neuen Ehren, eröffneten neue Möglichkeiten und entfachten alte Leidenschaften neu.
So genieße ich bis heute jede Probe und fürchte jede Aufführung aus ganzem Herzen.



